Kammerjäger für Holzwürmer

Mit dem Namen Holzwurm werden im generellen Sprachgebrauch die Larven des Nagekäfers bezeichnet. Die Käfer stellen eigentlich keine Gefahr für das Holz dar, die Larven aber umso mehr. Diese ernähren sich nur von Holz.

Das Weibchen des Holzwurms legt nach der Paarung die Eier meistens in den Holzspalten ab. Dies ist oft dort der Fall, wo es selbst aufgewachsen ist. Gleich nach dem Schlüpfen beginnen die Larven zu fressen. Die Dauer vom Ausschlüpfen der Larven bis zur Verpuppung hängt von verschiedenen Faktoren ab und kann auch bis zu acht Jahren dauern. Die Larven fressen bis zur Verpuppung Gänge in den Holzwerkstoff, die im Laufe der Jahre zur kompletten Auflösung des Materials führen.

Kammerjaeger-Holzwurm

So gefährlich sind Holzwürmer

Der Holzwurm ist, was die Holzart angeht, nicht wählerisch, wenn das Holz nicht lebt. Beste Bedingungen hat dieser, wenn die Luftfeuchtigkeit besonders hoch und die Temperatur optimal warm ist. Sehr gern ernährt sich der Schädling vom Splintholz. Dies ist das junge Holz direkt unter der Baumrinde. Dieses ist sehr eiweißhaltig und deshalb auch gut für die Entwicklung der Holzwürmer. Harte Holzarten wie Buche oder Eiche sind eher weniger anfällig für den Befall als weichere Holzarten. Sehr gern mag der Wurm Nadelhölzer wie Fichte, Kiefer und Tanne.
Es gibt viele Mittel, wie die Holzwürmer vertrieben werden können. Diese reichen vom Hausmittel bis hin zu professionellen Handhabungen von Kammerjägern. Der optimale Weg hängt vor allem davon ab, wie hoch der Befall und auch, was genau vom Wurm befallen ist.